Unsere Kieze sind die Herzkammern Berlins

Stärkung der Kieze für ein lebenswertes Berlin

Mit Michael Müller in der Westfälische Straße

Unsere Kiezen bilden die kleinste gemeinsame Einheit in unserer großartigen Stadt. Unsere Kiezen stehen für Gemeinschaft, Zusammenhalt und gutes Miteinander. Gerade während der Coronakrise hat sich gezeigt, dass vieler unserer Nachbarn Verlass ist.

Die SPD steht wie keine andere Partei für die Stärkung unserer Kieze. Es braucht vieles, damit sich alle in ihrem Kiez wohlfühlen können. Es braucht in unseren Kiezen die typische Berliner Mischung. Wohnraum muss sich jeder leisten können. Es gibt leider nicht die eine Lösung, um Wohnen bezahlbar zu machen. Bezahlbarer Wohnraum muss einerseits im Bestand gesichert und zusätzlich muss neuer Wohnraum gebaut werden. Der Milieuschutz muss bis zur Entlastung des Marktes möglichst flächendeckend Mieterinnen und Mieter schützen. Unsere Kieze müssen sicher sein, insbesondere beim Thema Verkehr haben wir noch Nachholbedarf. Kieze müssen Kultur für Alle bieten. Die von der Coronakrise gebeutelte Branche hat es auch jetzt nicht leicht. Es braucht Programme, damit wir unsere ansässigen Kulturschaffenden in Berlin halten können. Gute Kitas, Spielplätze, Freizeitzentren und Schulen brauchen wir für die jüngsten in Berlin und Treffpunktmöglichkeiten für die ältere Generation. Arbeitsplätze müssen in  unseren kleinen Einkaufsstraßen gesichert sein. Einkaufsstraßen müssen vielfältig sein
und zum Verweilen einladen. Dazu gehört ein ansprechender Geschäftsmix, ein gutes Einkaufserlebnis, sowie Zonen mit Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Verweilen.

Wir brauchen saubere Park, den sie sind wichtige Lebensräume. Die Initiativen der SPD im letzten Jahr haben gezeigt, dass wir Bundes, Landes und bezirklicher Ebene für die Menschen vor Ort da sind. Wir stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und stehen für starke Kieze, damit wir gemeinsam die Krisen meistern.

Neues Milieuschutzgebiet rund um den Hochmeisterplatz

Es sollen sich alle Menschen das Leben in unserem Bezirk leisten können. Deshalb muss der Verdrängung mit aller Macht entgegentreten werden. Milieuschutzgebiete (Soziale Erhal-
tungsgebiete) sind ein wichtiges Instrument, um das Zuhause von mittlerweile über 67.000 Menschen in unserem Bezirk zu schützen. Der SPD-Stadtentwicklungsstadtrat Fabian Schmitz-
Grethlein hat nun 2 neue Milieuschutzgebiete in Wilmersdorf geprüft und diese werden durch Beschluss der Zählgemeischaft in der BVV Wirklichkeit:

Die Wohnungen rund um den Hochmeisterplatz sind nun ein solches Gebiet. Bereits in der letzten Wahlperiode hat die SPD-Fraktion dafür gesorgt, dass sieben Milieuschutzgebiete festgesetzt wurden. Wir müssen alles dafür tun, dass unsere Kieze bunt, gemischt und lebenswert bleiben.

WAS IST EIN SOZIALES ERHALTUNGSGEBIET?

Im Baugesetzbuch ist geregelt, dass die Gemeinde (in Berlin: der Bezirk) Gebiete benennen kann, in denen aus städtebauli chen Gründen die Zusammensetzung der Bevölkerung erhalten werden soll.

Um dies zu erreichen, müssen bauliche Veränderungen, Nutzungsänderungen, Abrisse von Wohngebäuden sowie die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen durch den Eingentümer bzw. die Eigentümerin beim Bezirk beantragt werden.
Zu beachten ist, dass soziale Erhaltungsgebiete kein Instrument zum Schutz einzelner Mieter und Mieterinnen ist, sondern sich auf bauliche Veränderungen am Gebäude bezieht.

WAS SIE ALS MIETER UND MIETERINNEN WISSEN SOLLTEN

Folgende Maßnahmen müssen ab jetzt vom Bezirksamt geprüft und genehmigt werden, und können durch Ihren Vermieter nicht mehr ohne weiteres durchgeführt werden:

  • Grundrissänderungen, Wohnungszusammenlegungen, Abrissmaßnahmen,
  • Modernisierung von Bädern, Fenstern, Heizungsanlagen, Fassaden und Treppenhäusern,
  • Errichtung von Aufzügen, Loggien, Balkonen, Wintergärten, Nutzungsänderung von Wohnraum zu Gewerbe,
  • Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.

Grundsätzlich müssen bauliche Maßnahmen, die den zeitgemäßen Ausstattungszustand einer durchschnittlichen Wohnung oder die Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes
(GEG) nicht überschreiten, genehmigt werden. Jeder Antrag muss jedoch im Einzelfall geprüft werden.

Bitte beachten Sie, dass derdie Vermieterin Modernisierungsmaßnahmen mindestens drei Monate vor deren Beginn schriftlich ankündigen muss. Eine solche Ankündigung muss die
folgenden Informationen beinhalten:

  • Art und voraussichtlicher Umfang der Arbeiten,
  • voraussichtlicher Beginn und die voraussichtliche Dauer der geplanten Maßnahmen, Betrag der zu erwartenden Mieterhöhung und der voraussichtlichen künftigen Betriebskosten.

Sollte Ihnen eine Modernisierungsankündigung oder -vereinbarung zugehen, informieren Sie sich vor Zustimmung unbedingt über Ihre Rechte und Pflichten und holen sich eine Auskunft über die erhaltungsrechtliche Zulässigkeit des Vorhabens ein (z.B. bei der umstehenden Mieterberatung). Wenn Sie Handwerker und Handwerkerinnen innen den Zutritt zu Ihrer Wohnung gewähren und die angekündigten Baumaßnahmen ausführen lassen, gilt das rechtlich bereits als Duldung der Modernisierung!

Ein Henriettenplatz für Alle in unserem Kiez

Die SPD fordert, dass die städtebauliche Vereinbarung zur Umgestaltung des Henriettenplatzes schnellst möglich umgesetzt wird. Dazu gehört auch die Sanierung des Brunnens. Den Planung muss den Anwohner*innen vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden. Gleichzeitig sollen auch die Container des Bauherrn vom Platz verschwinden. Nach den Einschränkungen durch den Neubau wollen wir, dass der Henriettenplatz den Anwohner*innen jetzt schnell mit einer verbesserten Aufenthaltsqualität zurückgegeben wird.

Vom Ku’Damm bis zum Grunewald – ein toller Wahlkreis

Der Südwesten von Charlottenburg-Wilmersdorf ist geprägt von schönen Kiezen und einer starken Nachbarschaft. Mit Herz und Seele trete ich hier als Direktkandidatin an. Mein Name ist Dr. Claudia Buß und ich stehe für einen Dialog auf Augenhöhe mit den Menschen in diesem Bezirk, um den Zusammenhalt noch weiter zu stärken.

Ein wichtiger Teil unserer Stadtviertel sind die Einkaufsstraßen. Der Ku’Damm beispielsweise verbindet gleich mehrere Kieze miteinander, und nur ein paar Kilometer entfernt, beginnt der Grunewald. Der Unterschied zwischen diesen beiden Orten könnte größer nicht sein — er ist mir allen Sinnen spürbar. Beide Standorte sind mir persönlich sehr wichtig. Deswegen mache ich mich politisch sowohl für unsere lebendigen Einkaufsstraßen stark, z.B. für den Erhalt der Weihnachtsbeleuchtung, als auch für den Schutz des Grunewaldes, damit wir auf Dauer von unserer grünen Lunge profitieren.

Für mich ist der Grunewald ein Naherholungsgebiet, um Fahrrad zu fahren, baden, spazieren oder Essen zu gehen. Auf dem Klimapfad lernen meine Kinder etwas über ihre direkte Umwelt und der Grunewaldturm erzählt mir etwas über unsere Geschichte. Der Grunewald ist aber noch so viel mehr, denn er verbessert das Klima in ganz Berlin. Die Dauerhitze der letzten Jahre sorgt jedoch für einen katastrophalen Zustand des Waldes. Der Prozentsatz der Bäume, die komplett gesund sind, liegt im einstelligen Bereich. Ich setze mich dafür ein, dass durch Aufforstungsprograme die Nachhaltigkeit des Waldes mit mehr Geld gesichert wird.

Mit viel Tatkraft möchte ich die Anliegen dieses Wahlkreises im Abgeordnetenhaus zusammenbringen und im Sinne aller Berlinerinnen und Berliner auf die Tagesordnung setzen.

Berliner Straßen für alle – Gemeinsam kommen wir ans Ziel

Für mehr Rücksichtnahme und Interessenaustausch in unseren Kiezen

In den letzten Jahren hat sich in Berlin eine Art des Jeder-gegen-Jeden breitgemacht. Autofahrer gegen Fahrradfahrer gegen Fußgänger gegen E-Scooter gegen Rollstuhlfahrer. Nicht zu vergessen der Prinzipienkrieg zwischen Schulwegsicherheit, Radwegen und Parkplätzen. Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Damit muss Schluss sein.

Die Sozialdemokraten wollen die Grabenkämpfe um die Berliner Straßen befrieden. Denn was Berlin ganz sicher nicht braucht, ist mehr gesellschaftliche Spaltung. Unsere Konzepte sind ganzheitlich und berücksichtigen alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Die Steuerung der Verkehrsströme durch Anwohnerparken und Park & Ride Systeme muss noch häufiger umgesetzt werden. Es braucht mehr Radwege und diese müssen sicher sein. Mehr Dialog-Displays helfen, die Verkehrsteilnehmenden für Temporeduzierungen zu sensibilisieren. Bei der Neugestaltung von Straßen müssen sowohl die Belange der Schulkinder als auch die der älteren Generation immer berücksichtigt werden. Der fließende Verkehr darf nicht durch einen unnötigen Schilderwald gehemmt werden. Und ganz allgemein ist Tempo 30 nicht als persönlicher Angriff auf die Freiheitsrechte zu werten. Unsere Kinder müssen sicher zur Schule und in die KiTa kommen.

Die Doppelnutzung von Straßen, wie das Absperren einer Nebenstraße am Sonntag, um den Kindern mehr Freiraum zum Spielen zu geben, und die Wiederöffnung der gleichen Straße für den Verkehr unter der Woche sind Perspektiven für die Sozialdemokraten. Raser gilt es durch mehr Kontrollen und Blitzer auszubremsen, denn unsere Straßen sind keine Rennstrecken. Schrecklichen Unfälle, wie z.B. auf dem Ku’Damm, müssen endlich aufhören.

Der öffentliche Raum ist für jeden Einwohner und jede Einwohnerin gedacht. Darum müssen Schrottfahrzeuge, sei es Auto, Fahrrad oder E-Scooter aus der Stadtlandschaft verschwinden, damit diese gebrauchten Räume genutzt werden können. Eine sichere Verkehrspolitik in unseren Kiezen funktioniert nur, wenn die Interessen möglichst aller auch Berücksichtigung finden. Dafür wird sich die SPD auch weiterhin einsetzen.

Veränderungen im Straßenverkehr für die Menschen im Kiez

Auf unseren Straßen in Wilmersdorf sind drei Straßenkategorien zu unterscheiden. Zum einen haben wir die bezirklichen Straßen und Landesstraßen und zum anderen die Bundesstraßen. Wie es die Namen schon hergeben, sind entweder die Bezirke, das Land Berlin oder der Bund für diese Straßen zuständig. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf kann viele Veränderungen also häufig nicht alleine herbeiführen. Ich führe seit Jahren intensive Gespräche mit den Anwohnerinnen und Anwohner in Halensee, Grunewald und rund um den Preußenpark, um die verkehrliche Situation in unserer Nachbarschaft zu verbessern.

Forderung für die Joachim-Friedrich Straße:

Es braucht durchgängig Tempo „30“ auf der Joachim-Friedrich Straße, um die Anwohnerinnen und Anwohner zu entlasten und den Schilderwald zu beenden. Die StVO lässt aber nur folgende Gründe für die Errichtung der Tempo 30 zu: aus Luftreinhaltungsgründen, aus Lärmschutzgründen, aus Verkehrssicherheitsgründen, zudem vor Kitas, Schulen, Kliniken, sozialen Einrichtungen. Diese Ausnahmen führen aber einem enormen Schilderwald, denn sie sind natürlich auf Abschnitte begrenzt. Deshalb braucht es für den großen Wurf eigentlich eine Veränderung der Straßenverkehrsordnung. Großstädte brauchen eine Tempo „30“ Anordnung warscheinlich häufiger, als die ländlicheren Gegenden oder die Berliner Peripherie. Die unterschiedlichen Verhältnisse sollten sich auch in unseren Gesetzen wiederfinden.

Forderung für die Dahlmannstraße:

Vor dem Hintergrund der häufigen Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Dahlmannstraße und der Nutzung dieser Straße von Autorasern vom beliebten Treffpunkt Dahlmann/Sybelstraße als erste Etappe für ein Wettrennen auf dem Kurfürstendamm, braucht es vor allem bauliche Maßnahmen, die zum Abbremsen zwingen (z.B. die Rixdorfer Kissen) am Beginn der Tempo 30 Zone in der Dahlmannstraße und im Bereich der Kreuzung Dahlmannstraße/Sybelstraße.  

Forderung für den Kurfürstendamm:

Der Senat von Berlin sollte auf dem Kurfürstendamm stationäre Blitzer für beide Fahrtrichtungen installieren. Für die Auswahl der Blitzerstandorte sollen Erkenntnisse über ordnungswidriges und strafrechtliches Verhalten im Verkehr, insbesondere über Schwerpunktstrecken für illegale Autorennen auf und um den Kurfürstendamm, aus Verkehrsüberwachungsmaßnahmen einbezogen werden. Die Polizei hat die Kontrollmaßnahmen gegen illegale Autorennen auf Schwerpunktstrecken wie dem Kurfürstendamm bereits stark intensiviert. Unsere Berliner Straßen sind keine Rennstrecke!

Forderung für die Teplitzer Straße:

Der Senat soll die Tempo-30-Zone zwischen 22 Uhr und 6 Uhr in
der Teplitzer Straße zwischen den Einmündungen der Eger- und Taunusstraße erweitern. Es sollen Schutzmaßnahmen nach § 45 StVO Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 gegen unzumutbare
verkehrsbedingte Lärmbeeinträchtigungen in der Teplitzer Straße eingerichtet werden. Dieser Straßenabschnitt wird nicht nur intensiv von Personenkraftfahrzeugen, sondern auch von Lastkraftwagen und den Buslinien M29 und X10 genutzt. Dem dadurch
entstehenden Verkehrslärm sind die Wohnkomplexe, die unmittelbar an die Straße
angrenzen und eine Straßenschlucht mit hoher Resonanz formen, ausgesetzt. Viele der darin
liegenden Wohnungen verfügen über straßenseitig gelegene große Fenster, sowie zahlreiche
zur Straßenseite gelegene Schlafräume. Diese sensible Wohnnutzung wird durch den starken
Verkehrslärm sowohl tagsüber als auch nachts in erheblichem Maße gestört. Dasselbe gilt
für die Hubertusallee bis zu den oben genannten Straßeneinmündungen in die Teplitzer
Straße, in der eine solche Tempo-30-Zone für nachts schon errichtet wurde. Die daraus
folgenden gesundheitlichen Beschwerden wie unruhiger Schlaf, Konzentrationsstörungen
und Kopfschmerzen erhärten diesen Handlungsbedarf.
Die überdurchschnittliche Verkehrslärmbelästigung in der Teplitzer Straße ist auch im
Straßenverzeichnis des Berliner Mietspiegels erfasst und bestätigt die erheblichen
Störempfindungen der Anlieger.

Forderung für die Konstanzer Straße:

Das Bezirksamt wird aufgefordert in Zusammenarbeit mit dem Senat nach dem Vorbild der Berliner Straße im Abschnitt der Konstanzer Straße zwischen Brandenburgische Straße/Preußenpark bis zum Olivaer Platz eine Machbarkeitsstudie zu straßenräumlichen Maßnahmen zu veranlassen, mit den Zielen:

  • entsprechend den Qualitätskriterien des Mobilitätsgesetzes die Konstanzer Straße hier beidseitig mit einem sicheren Radweg und einem breiteren Fußweg auszustatten,
  • Varianten zu erarbeiten, mit der jeweils zwei Fahrspuren für den fließenden Verkehr entfallen können (außer im Kreuzungsbereich) und zwei Fahrspuren für den Ruhenden Verkehr (Stellplätze und Lieferzonen) weiterhin zu Verfügung stehen,
  • die Querungsmöglichkeiten der Fahrbahn für Fußgänger sicherer zu gestalten, 
  • die überhöhten Lärmimmissionen durch Vergrößerung des Abstands der Fahrbahn zur Häuserfassade zu reduzieren,    
  • die Straße einschließlich der Einkaufsmöglichkeiten städtebaulich aufzuwerten,
  • Die Anforderung des Brandschutzes sehr früh mit der Feuerwehr abzustimmen,
  • Die Bäume wegen der Anforderungen der Klimaerwärmung zu erhalten,
  • Die Grobkosten für die Varianten zu ermitteln, damit die weitere Umsetzung haushaltsrechtlich im Landes- und Bezirkshaushalt abgesichert werden kann.  
  • Die Anwohner und auch die „Initiative Lebenswerte Konstanzer Straße“ sind frühzeitig in die Entscheidung über die Varianten der Machbarkeitsstudie zu beteiligen.

Das Bezirksamt wird weiter aufgefordert kurzfristig im Bereich des REWE-Supermarktes Lieferzonen anzuordnen. Weiterhin sind sichere Querungsmöglichkeiten durch Gehwegvorstreckungen, Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) und einzelne Halteverbote zur Verbesserung der Sichtbeziehungen zwischen Kfz und Fußgänger zu prüfen.


Mensch und Wald zusammen gedacht

Am 15.08.2021 finden drei Führungen zum Thema „Mensch und Wald“ statt. Ein nachhaltiger und umsichtiger Umgang mit dem Grunewald ist von Nöten. Wir wollen diskutieren, wie dies gelingen kann.

Am 15.08.2021
Von 10:00-16:00 Uhr
Startpunkt: Parkplatz am Ökowerk

  1. Rundgang 10:00 – 11:00 Uhr
    Wie können wir den Grunewald erhalten?
    mit Waldexperte Christof Blauth

2. Rundgang 12:00 Uhr-13:30 Uhr
Teufelsberg – Kultur und Waldschutz
mit Kuturexperte Tim Renner

3. Rundgang 14:00 Uhr -15:00 Uhr
Verkehr Teufelsseechaussee – Ideen der Nutzenden
mit Expertin für Bürgerbeteiligung Dr. Claudia Buß (Direktkandidatin für den Wahlkreis 5)

Anmeldung ist dringend erforderlich!

20 Plätze pro Rundgang

Anmelden bitte unter info@claudia-buss.de

Grunewald schützen

Grunewald – Die Lunge von Charlottenburg-Wilmersdorf


Einer der wohl schönsten und spannendsten Orte in unserem Bezirk ist der Grunewald. Er gehört nach Charlottenburg-Wilmersdorf genauso wie der Kurfürstendamm. Wir lieben und brauchen diesen Wald und deswegen müssen wir diesen Flecken Erde gut schützen.
Der Grunewald ist für uns Menschen in erster Linie ein Naherholungsgebiet. Wir können hier hervorragend Fahrradfahren oder spazieren gehen und uns an den Wirtshäusern beköstigen lassen. Der Grunewald ist aber noch so viel vielfältiger, denn im Sommer können wir beispielsweise ins kühle Nass springen. Wissbegierige kommen hier auf ihre Kosten. Der angelegte Klimapfad bildet zum Thema Umwelt und der Grunewaldturm erzählt uns etwas über unsere Geschichte.

Doch der Wald ist in Gefahr. Die Dauerhitze der letzten Jahre sorgt jedoch für eine kastrophalen Zustand des Grunewaldes. Der Anteil der Bäume, die komplett gesund sind, liegt nur noch bei sieben Prozent. Was getan werden muss:
1. Wir müssen Konzepte entwickeln, wie wir das Regenwasser noch besser im Wald halten können.
2. Um den neuen veränderten Klimabedingungen zu trotzen, wird in der Regel auf Mischwälder gesetzt. Der Mix aus verschiedenen Baumarten und Altersstufen erhöht die Resilienz, der Wald soll sich dadruch besser und schneller regenerieren können.

Doch das wird Jahrzehnte dauern und Aufforstungsprograme – die natürlich Geld benötigen.
Im Waldzustandsbericht wird dargestellt, dass für Waldumbau, Waldbrandvorsorge, Pflege und Sicherung den Berliner Forsten bis Ende 2021 zusätzlich drei Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Eine Evaluation wird im Jahre 2022 von Nöten sein, um zu prüfen, ob die Gelder und Arbeitskraft ausreichend sind, und ob wir ggf. nachsteuern müssen. Der Grunewald gehört zu uns und deswegen müssen wir auf diesen auch sehr gut achten.

Dialogdisplays für die Bezirke

Mit Hilfe von Dialogdisplays ist eine direkte Ansprache mit Aufofahrerinnen und Autofahrern möglich. Ein „langsam“ und „Danke“ haben Signalwirkung, die wir insbesondere bei der Schulwegsicherheit benötigen.

Ziel ist es die Unfälle noch weiter zu minimieren und den Fahrer durch das Lob oder der Ermahnung auf die Geschwindigkeitsbegrenzung Aufmerksam zu machen. Die Dialogdisplays wurden bisher vom Senat angeschafft und von den Bezirken betrieben. Jeder Bezirk hat sich eine eigene Firma für
die Umsetzung und die Wartung der Firma gesucht. Das soll nun anderes werden, verspricht die Senatsverwaltung seit mehr als zwei Jahren. Es ist jedoch bisher nichts passiert und das muss sich ändern, denn wir brauchen die Dialogdisplays für mehr Sicherheit im Verkehr.

Ich werde mich auch weiterhin für den Kauf und Einsatz von Displays stark machen. Hier muss die Senatsverwaltung schneller werden.